Teilfinanzierung

Wer ein Haus in Berlin kaufen möchte, so richtig schön im Grünen und weit ab vom Stadtlärm, der benötigt in der Regel eine Finanzunterstützung. Banken und Kreditinstitute unterscheiden zwischen Vollfinanzierung und Teilfinanzierung. Bei der Vollfinanzierung ohne Eigenkapital berücksichtigt der Kreditgeber nicht nur 100% des Immobilienpreises, sondern auch die Beträge, die durch Erwerbsnebenkosten, wie Grunderwerbssteuer oder Notargebühren entstehen. Dieses Finanzierungsmodell bezeichnet man auch als “100% – Finanzierung”, oder auch als “Komplettfinanzierung”.

Bei der Teilfinanzierung ist es wichtig, dass mindestens 20% des Gesamtkaufpreises als Startkapital beim Käufer vorhanden sind. Die restlichen 80% der Summe finanziert ein Kredit von einer Bank oder eines Kreditunternehmens. Die Teilfinanzierung hat viele Vorteile gegenüber der Vollfinanzierung. So gestalten sich Zinssätze  weitaus günstiger als bei der Vollfinanzierung und das Kreditausfallrisiko wird seitens der Banken gering eingeschätzt, wodurch der Zinszuschlag, der als Sicherheitsmaßname gilt, wegfällt. Darüber hinaus wird es von den Baufinanzierungsexperten ohnehin empfohlen, eine Rücklage zu haben, damit der Kredit auch beim Ausfall des monatlichen Einkommens finanziert werden kann.


Welches Finanzierungsmodell für ihn am ehesten in Frage kommt, muss der Immobilienkäufer oder Bauherr letztendlich selbst entscheiden. Wichtig ist dabei die genau Kalkulation der Einkünfte, die ihm monatlich zur Verfügung steht.

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