Profis pumpen Milliarden in deutsche Immobilien

Hauskauf Berlin, Professionelle Anleger stecken immer mehr Geld in deutsche Immobilien. Vor allem ausländische Käufer entdecken den hiesigen Markt wieder als Anlageziel. Sie pumpen Milliardensummen in Bürohäuser und Wohnungspakete – so wurde 2012 zum umsatzstärksten Jahr seit Langem.

Hamburg – Das Interesse professioneller Investoren aus dem In- und Ausland an deutschen Gewerbe- und Wohnimmobilien ist so groß wie seit Beginn der Wirtschaftskrise 2008 nicht mehr. Vor allem im vierten Quartal des vergangenen Jahres nahm die Investitionstätigkeit rasant zu, berichten Berater- und Maklerhäuser. 2012 wurde dadurch zum umsatzstärksten Jahr seit dem Boom 2006/2007.

Mehr als 25 Milliarden Euro steckten Großanleger im vergangenen Jahr in deutsche Gewerbeimmobilien. Der Wert liegt je nach Art der Messung um 8 bis 11 Prozent über dem des Vorjahres. Das berichten die Beratungsgesellschaften Jones Lang LaSalle (JLL), CBRE, Colliers sowie BNP Paribas Real Estate.

Nach Angaben von Sven Stricker, Head of Investment von BNP Paribas Real Estate Deutschland, ist es hierzulande das dritthöchste jemals erzielte Handelsvolumen mit Bürohäusern, Shoppingcentern, Lagerhallen und anderen Gewerbeobjekten. „Nur in den beiden Boomjahren 2006 und 2007 wurde deutlich mehr umgesetzt“, so Stricker.

Ausschlaggebend war nach Angaben der Experten vor allem ein fulminantes Schlussquartal mit Portfoliodeals im Milliardenbereich. Beispiele sind die Verkäufe der TLG Immobilien und des Karstadt-Pakets inklusive KaDeWe für jeweils rund 1,1 Milliarden Euro. Zudem hätten große Einzeltransaktionen wie der Verkauf des Bürohauses „Frankfurter Welle“ für gut 400 Millionen Euro sowie des „Kranzler Ecks“ in Berlin für rund 375 Millionen Euro eine wichtige Rolle gespielt. Laut CBRE wurde allein in den letzten drei Monaten 2012 mehr investiert als im gesamten Investmentjahr 2009.

Interesse ausländischer Investoren steigt

Bemerkenswert: Insbesondere Investoren aus dem Ausland haben offenbar wieder zunehmendes Interesse am Kauf hiesiger Gewerbeobjekte. Laut CBRE gehen alleine acht der zehn größten Portfoliotransaktionen auf das Konto ausländischer Investoren. Dementsprechend habe sich deren Anteil am gesamten Transaktionsvolumen von 32 Prozent im Vorjahr auf 42 Prozent erhöht. Das unterstreicht, dass der deutsche Immobilienmarkt aus Sicht internationaler Investoren vor allem im Vergleich gegenüber den Investmentmärkten in Großbritannien und Frankreich weiter aufholt, so CBRE.

Aber nicht nur Gewerbeimmobilien sind gefragt wie lange nicht. Auch am deutschen Wohnimmobilienmarkt herrscht große Nachfrage. Vor allem umfangreiche Paketdeals haben es den institutionellen Investoren dort offenbar angetan. Je nach Messmethode lag das Umsatzplus bei den Wohnungsportfolios gegenüber dem Vorjahr bei knapp 50 bis 84 Prozent, letzteres ermittelt von CBRE. Das Handelsvolumen beziffern die Experten unisono auf zehn bis elf Milliarden Euro, den höchsten Wert seit fünf Jahren, wie unter anderem Helge Scheunemann, Leiter Research JLL Deutschland, feststellt.

Charakteristisch waren laut Savills Transaktionen ab 10.000 Einheiten, eine Größenordnung also, die zuletzt im Jahr 2008 gehandelt wurde. Sechs solcher Portfolios wechselten im vergangenen Jahr nach Angaben der Experten den Besitzer. Darunter die Wohnungen der LBBW, der BayernLB und der bundeseigenen TLG.

Auch künftig dürfte sich nach Ansicht der Experten kaum etwas am Interesse der Investoren an Immobilien in Deutschland ändern. Jan Linsin etwa, Head of Research bei CBRE in Deutschland, geht davon aus, dass der deutsche Immobilieninvestmentmarkt zu einem der sichersten Anlagehäfen und zu den Gewinnern der Euro-Schuldenkrise zählt.

Auch Piotr Bienkowski, Vorsitzender der Geschäftsführung von BNP Paribas Real Estate Deutschland, spricht von positiven Aussichten für 2013 und hält ein Transaktionsvolumen von 22 bis 25 Milliarden Euro für möglich.

Von Christoph Rottwilm

Worauf man beim Kauf von Gebraucht-Immobilien achten sollte

Hauskauf-BerlinWer auf Gebrauchtimmobilien setzt, kann viel Geld sparen – allerdings nur, wenn vor dem Kauf gründlich ausgesucht und geprüft wird. Dabei sollte nicht nur auf die Bausubstanz geachtet werden, sondern auch die Finanzierung sollte zuvor gründlich durchdacht und geplant werden.

Steigende Preise für Baugrundstücke und Neubauten – besonders in den Ballungsräumen – sprengen immer häufiger das Budget von Normalverdienern. Deutlich günstiger kann sich jedoch auch in zentralen Lagen den Traum vom Eigenheim verwirklichen, wer sich für eine gebrauchte Wohnung oder ein Gebrauchthaus entscheidet.

Nach einer kürzlich veröffentlichten Analyse des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung betrug 2010 der Quadratmeterpreis hier mit 1160 Euro weniger als die Hälfte des Preises für eine neu errichtete Eigentumswohnung (2400 Euro). Doch das wirklich passende Objekt zu finden, erfordert eine sorgfältige Auswahl. Jochen Ament, Fachmann der Badenia-Bausparkasse, sowie Bauingenieurin und TV-Wohnexpertin Sabine Binkenstein geben Tipps, was vor der Entscheidung für ein gebrauchtes „Schätzchen“ zu beachten ist.

Auch die 1-B-Lagen in Betracht ziehen

Lage und Infrastruktur bestimmen maßgeblich Kaufpreis, Werterhalt und möglichen Wiederverkaufswert. „Der Erwerber sollte aber durchaus auch die sogenannten 1-B-Lagen etwas weiter außerhalb in Betracht ziehen, sofern das Umfeld stimmt. Sie punkten nämlich manchmal mit wesentlich günstigeren Preisen“, rät Ament.

Die Finanzierung der Gebrauchtimmobilie sollte der Käufer vorab genau kalkulieren. Die zentrale Frage dabei: Wie viel Haus kann ich mir wirklich leisten? „Das derzeit günstige Zinsniveau darf nicht dazu verleiten, bis an den Rand der finanziellen Möglichkeiten zu gehen“, rät der Bauspar-Experte. Besonderes Augenmerk solle bei der Finanzierung auf eine Zinsgarantie über die gesamte Laufzeit gelegt werden.
Auf typische Schwachstellen achten

Hat der Käufer eine Gebrauchtimmobilie in der engeren Auswahl, muss die bauliche Substanz auf Herz und Nieren untersucht werden: Wann und was wurde renoviert? Wie sind Fenster und Heizanlage zu beurteilen? Liegt ein Energieausweis vor? Was sagt dieser aus? Wie sieht bei Mehrfamilienhäusern das Gemeinschaftseigentum aus? Welche Qualität hat die Dämmung? Wie ist der Zustand von Dacheindeckung und Dachstuhl?

Dabei sollte auf die ganz speziellen Schwachstellen von Immobilien verschiedener Bauepochen geachtet werden. Ein schmuckes Häuschen aus den späten 1940er Jahren etwa kann unter Umständen buchstäblich auf Sand (oder Schutt) gebaut sein, ein Flachdach-Bungalow aus den 1970er Jahren Bauteile aus Asbest enthalten. In gebrauchten Wohnungen und Häusern verstecken sich oft Mängel, die der Laie auf den ersten Blick nicht erkennt.
Zur Besichtigung einen Gutachter mitnehmen

Dazu zählen: Schimmel, Verfärbungen und feine Risse in den Wänden, Vorwölbungen und Absenkungen. Sie können Hinweise auf Feuchtigkeit oder statische Probleme geben. „Um das beurteilen zu können, sollte zur Besichtigung einer zum Kauf anstehenden Immobilie auf jeden Fall ein Gutachter mitgenommen werden“, rät Binkenstein. Der Sachverständige kann die Kosten für notwendige Sanierungen ermitteln. Diese Beträge müssen zum Kaufpreis dazu gerechnet werden. „Und bei den Verhandlungen mit dem bisherigen Eigentümer können anstehende Baumaßnahmen ein wichtiger Grund für Preisnachlässe sein“, gibt die Fachfrau zu bedenken.

Nicht zuletzt sollte sich der künftige Eigentümer Zeit lassen für seine Entscheidung. Vor der Unterschrift unter den Kaufvertrag ist es wichtig, alle Fakten noch einmal abzuwägen. Was spricht für, was gegen die Immobilie? Auch weitere Besichtigungen sind empfehlenswert. Denn das potenzielle „Schätzchen“ kann unter der Woche mit Verkehrslärm und bei Regenwetter ganz anders wirken als an einem sonnigen Wochenende.

Tobias Krell

KfW: Innovationen – Erholung nach der 2008/09-Krise in Sicht?

Energieeffizienz– Positive Konjunkturerwartungen lassen auf Anspringen der Innovationsaktivitäten hoffen
– Anteil der mittelständischen Innovatoren seit 2006 stark gesunken
– Entwicklung von Marktneuheiten seit 2002 rückläufig

Die positiven Konjunkturaussichten geben Anlass zur Hoffnung, dass die in den letzten fünf Jahren eingebrochene Innovationstätigkeit im Mittelstand wieder an Fahrt gewinnt. Kommt die für die nächsten Monate erwartete konjunkturelle Trendwende, dürfte vor allem der Anteil imitierender Produktinnovatoren – Unternehmen, die ihr Angebot mit bereits auf dem Markt bekannten Produkten bzw. Dienstleistungen erneuern oder erweitern – zunehmen. Dies ist ein Ergebnis einer aktuellen Untersuchung der KfW-Bankengruppe auf der Datenbasis des KfW-Mittelstandspanels für die Jahre 2002 bis 2011.

Der Grund: eine steigende Nachfrage ist der wichtigste Faktor für den Markterfolg einer imitierenden Innovation. Darüber benötigen imitierende Produktinnovationen die kürzesten Entwicklungszeiten und können entsprechend als erstes bei anziehender Konjunktur platziert werden. Marktneuheiten erscheinen dagegen in der Regel unabhängig von der konjunkturellen Situation. Aufgrund oftmals hoher Innovationsanstrengungen und langer Entwicklungsphasen spielen hier längerfristige Marktentwicklungen und technologische Möglichkeiten eine wichtigere Rolle.

Entsprechend hat sich die zurückliegende Finanz- und Wirtschaftskrise vor allem negativ auf die Markteinführung von imitierenden Produktinnovationen ausgewirkt. Der Anteil der Mittelständler, der entsprechende Innovationen in den zurückliegenden drei Jahren eingeführt hat, brach zwischen 2006 und 2009 von 31 auf 18 % ein (-42 %). Die Innovatorenquote insgesamt, d. h. der Anteil der Unternehmen mit neuen Produkten oder Prozessen, ist von ihrem Höchststand 2006 von 43 % um rund ein Drittel auf 29 % (2009) gesunken. Nach einer kurzen Erholung nach Abklingen der 2008/09-Krise liegt die Quote aktuell nahezu unverändert bei 30 %.

Der Anteil der „echten“ Innovatoren, d. h. derjenigen Unternehmen, die Produkte auf den Markt bringen, die noch von keinem Wettbewerber angeboten werden, hat sich von 8 % (2002) auf 5 % (2011) beinahe halbiert. Insbesondere Unternehmer aus dem Bereich der wissensintensiven Dienstleistungen haben nach eigenen Angaben aufgrund des zunehmenden Kostendrucks ihre FuE-Aktivitäten in den vergangenen zehn Jahren stark eingeschränkt.

Kleine und mittlere Unternehmen sind ein wichtiger Bestandteil des deutschen Innovationssystems. Sie erbringen derzeit gut ein Viertel der Innovationsaufwendungen des Unternehmenssektors. Anlass zur Sorge geben daher der nahezu kontinuierliche Rückgang bei der Entwicklung von Marktneuheiten und die zunehmende Konzentration der Forschungs- und Entwicklungstätigkeit auf das verarbeitende Gewerbe. Dies führt möglicherweise zum Verlust von wichtigem technologischen Know-how und gefährdet mittelfristig die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland.

„Innovationen sichern das Wachstum von morgen. Sie sind Ausdruck von Flexibilität und Kundennähe, erhalten so die internationale Wettbewerbsfähigkeit und sichern Arbeitsplätze“, sagt Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe. „Infolge der besseren Stimmung bei den Unternehmen rechnen wir im laufenden Jahr auch wieder mit mehr Innovationen. Die KfW steht als Finanzierungspartner bereit, um auch den Innovationsaufschwung zu schaffen.“

Kleine und mittlere Unternehmen beklagen Finanzierungsprobleme, Bürokratie und Fachkräftemangel besonders häufig als Innovationshemmnisse. „An diesen Punkten können wirtschaftspolitische Maßnahmen ansetzen“, so Zeuner. „Es gilt finanzielle Anreize für Innovationen aufrechtzuerhalten, bestehende rechtliche Regelungen und Verwaltungsprozeduren zu hinterfragen und Maßnahmen zur Qualifizierung und Weiterbildung zu ergreifen. Denn: Die spezifischen Innovationshemmnisse treffen gerade jene Mittelständler am stärksten, von denen die größten innovativen Impulse ausgehen.“

Die vollständige Studie steht unter: www.kfw.de/fokus zum Download bereit.

Hausbau in Berlin und Brandenburg: Die Renaissance des Bauhaus-Stils

Stadtvilla in Berlin
Hausbau in Berlin und Brandenburg
Seit ein paar Jahren erfreut es sich neuerlich sehr großer Popularität beim Hausbau in Berlin und Brandenburg. Denn die „Neue Sachlichkeit”, wie der Bauhausstil auch genannt wird, verbindet formschönes Design mit anspruchsvoller Funktionsvielfalt. „Es gibt keinen Wesensunterschied zwischen dem Künstler und dem Handwerker”, propagierte der Architekt und Bauhaus-Begründer Walter Gropius. In den 1920er Jahren verkörperte dieser neue Stil ebenso wie die Rückkehr zum klassischen Handwerk des Hausbaus wie ebenso die Anpassung an die zeitgenössische Massenfabrikation. Zusätzlich zu Gropius gehören Hannes Meyer und Ludwig Mies van der Rohe zu den Vertretern der bekannten architektonischen Richtungen im Bauhaus. Global wird der in Dessau begründete Stil außerdem unter den Begriffen Klassische Moderne, Internationaler Stil und Neues Bauen weit verbreitet. Seit 1996 gehört das Bauhaus-Gebäude in Dessau offiziell zum Weltkulturerbe der Unesco.
Individuelle Entwürfe anstatt Massenbau von der Stange

Mittlerweile hat sich das Bauhaus weiterentwickelt und wurde mitsamt den Entwicklungsmöglichkeiten einer modernen Einfamilienhaus-Architektur in Einklang gebracht. Heute sind die Erwartungen, vornehmlich an Einzigartigkeit und Energieeffizienz, weiter gewachsen. Das Bauhaus bietet Häuslebauern dafür eine gute Grundlage: Die aktuelle Renaissance verdankt es dem zeitlosen Anspruch, Technik und Kunsthandwerk miteinander auszusöhnen. Außerdem sind auch persönlich gestaltete Bauhäuser inzwischen sehr wohl erschwinglich. Auf dem Immobilienmarkt der Hausanbieter in Berlin und Brandenburg finden sich heute eine Menge persönliche gestalteter Modelle mit dem typischen, glatten und schnörkellosen Baustil. Neue Modelle im Bauhausstil bieten den Häuslebauern einen Zugewinn an individueller Konzeption und gestalterischer Freiheit ‒ vorbei sind die Zeiten der Typenhäuser von der Stange sowie eintöniger Neubausiedlungen.

Hohe Erwartungen an die Energiebilanz

Für die Hausanbieter in Berlin und Brandenburg wird das Bauhaus insbesondere interessant, da es in seiner einfachen, pragmatischen Bauweise ebenfalls an hohe energetische Ansprüche angepasst werden kann. Denn bis 2016 verlangt der Grundriss zur neuen Energiesparverordnung im Neubau Kostensenkungen von 25 % bis 2016. Einfach lässt sich mittels Verzicht auf Walm-, Sattel- oder Gaubendächer und weitere Vorsprünge die Außenfläche des Bauhauses verkleinern. Dadurch kann außerdem Wärmeverlust verhindert werden. Darüber hinaus lässt sich die Außenhaut der Immobilie durch wärmegedämmtes Baumaterial verkleiden. Solaranlagen, Wärmepumpen und kontrollierte Be- und Entlüftung garantieren zusätzliche Energiespareffekte. Damit kombiniert erfüllt das Bauhaus außergewöhnlich gut die Ansprüche gesetzlich förderfähiger KfW-Effizienzhäuser. Errichtet werden kann das Haus in moderner Fertigteilbauweise bzw. Trockenbauweise sowie klassischer Massivhausbauweise. Die großflächigen Fenster werden zum Energiegewinn im eleganten Bauhaus-Stil idealerweise in Richtung Süden ausgerichtet, die kleineren Fenster hingegen Richtung Norden. Das hängt selbstverständlich von den Gegebenheiten am Bauplatz ab. Hausanbieter in Berlin und Brandenburg legen zudem viel Wert auf Luftwechselsysteme und baubiologisch einwandfreie Baustoffe.

Eine Übersicht für die faszinierende Welt des Bauhaus in Berlin und Brandenburg sowie detaillierte Informationen zu regionalen Anbietern bietet das Sonderheft „Bauhäuser”, dass der Dezember-Ausgabe des Regionalen Immobilien Journal Berlin & Brandenburg http://www.immobilien-journal.de beiliegt. Hier finden Sie ebenso eine große Auswahl von Spezialisten für den Hausbau im Bauhaus-Stil in Berlin und Brandenburg und deren Aktionen und Neuigkeiten.Das Sonderheft kann auch unter http://www.immobilien-journal.de/bauhaus kostenlos bestellt werden.

Ratschläge für die neue Wohnqualität

Zu den aussergewöhnlichen Vorteilen des Bauhauses zählt dessen weiträumiger Schnitt. Kombiniert mit einem minimalistischen Stil entsteht so eine stimmige Wohnatmosphäre, ein Erholungsort für Körper und Seele vom Druck des Alltags. Großflächige, bodentiefe Glasfronten, Holzverkleidungen bzw. waagerechte oder senkrechte Sichtbetonelemente können ganz nach Wunsch in Beziehung zueinander gesetzt werden. Die großzügige Gestaltung schlägt sich speziell in dem offenen Wohn- sowie Essbereich nieder. Er verkörpert die Mitte des Gebäudes und sollte dementsprechend offen konzipiert sein. Zahlreiche Küchenplaner bieten mittlerweile ein „Gesamtpaket Küche” an, dass wahlweise Lichtinstallationen, Arbeits- und Ruhezonen sowie geschlossenen Stauraum enthält.

Damit darüber hinaus auch der Grundriss eine harmonische Konzeption gewährleistet, müssen sich weitere Räume dem Wohn- beziehungsweise Essbereich unterordnen.Betont werden darf die Weitläufigkeit des Hauses durch eine Deckenerhöhung im Parterre und eine groß angelegte Terrasse, die den Wohnbereich ins Grüne ausdehnt. Sämtliche Räume werden klar und funktional konzipiert. Das Badezimmer sollte zum Beispiel aus luft- und schalltechnischen Gründen nicht direkt an das Schlafzimmer angrenzen.

Große Auswahl für den Hausbau im Bauhausstil in Berlin und Brandenburg

„Design folgt der Funktion”, gilt als ein Grundprinzip im Bauhaus-Stil. Diesen hohen Anforderungen haben sich viele Hausbaupartner in Berlin und Brandenburg gestellt.

Beispielsweise kombiniert das Hausbau-Unternehmen „Akost GmbH” traditionelle norwegische Handwerkskunst mit der Innengestaltung der „Neuen Sachlichkeit. Der grundlegende Baustoff ist Holz. Auf vorgefertigte Wandelemente wird verzichtet, stattdessen wird jeder Ständer und jedes einzelnes Stück Holz separat geliefert und fachgerecht befestigt. So kann eine sehr gute Dichtung und Wärmeisolierung ermöglicht werden. Heizenergie bleibt in den eigenen vier Wänden, die laufenden Kosten können so stark eingeschränkt werden. Zudem überprüft ein zertifizierter Anbieter das Haus nach dem europaweit anerkannten Verfahren namens „Blower Door Test”auf Dichtigkeit. Die Wände im Holzrahmenbau haben darüber hinaus einen schlanken Querschnitt – so bleibt ein gutes Größenverhältnis von Nutzfläche zur Querfläche möglich. Die Innengestaltung orientiert sich, ganz im Bauhaus-Prinzip, an funktionalen Maßstäben. Der Hausbauer kann zwischen 28 Haustypen frei aussuchen sowie diese persönlich verfeinern. Akost garantiert die Fertigstellung des Hauses binnen von 15 Wochen.

Wohnen immer teurer

Hauskauf in Berlin

Wohnen wird zum Luxus! ➜ Flucht aus den Innenstädten ➜ Neuvermietungen mehr als 30 % über dem Schnitt ➜ Haushalte geben 34 % fürs Wohnen aus ➜ Mieterbund warnt vor „Mietpreisexplosion“

Teuer, teurer, Miete! Im großen Wohnreport sagt BILD, was Mieter jetzt schon zahlen müssen – und was sie noch erwartet.

Mieten brutal gestiegen

Bundesweit steigen die Mieten. Besonders hart betroffen: die Großstädte. In Hamburg gingen die Mieten von 2005 bis heute im Schnitt um 25,5 % nach oben; in Berlin um 23,2 %, in München um 15,8 % (F+B Mietenbarometer).

Es wird noch schlimmer

Die Mieten werden auf Jahre weiter steigen, mindestens in den großen Städten. Beispiele: Hamburg droht laut dem Immobilien-Spezialist „Feri EuroRating“ 2015 ein Plus von durchschnittlich 10,5 %, München von 9,5 %, Frankfurt von 9,3 %, für Berlin von 8,2 %.

Teure Neuverträge

Laut Mieterbund ziehen jährlich mehr als 2 Millionen Haushalte um – und müssen einen neuen Mietvertrag abschließen.

„Die Preise für neu abgeschlossene Mietverträge explodieren“, sagt Franz-Georg Rips, Präsident des Deutschen Mieterbunds. In begehrten Lagen liegen die Preise teilweise 20 bis 30 % über der Miete des vorherigen Bewohners. Hintergrund: Bei Neuverträgen darf der Vermieter die Miete weitgehend unabhängig vom geltenden Mietspiegel (örtliche Vergleichsmiete) festlegen.

Die Miete frisst immer mehr vom Netto auf

Schon heute geht laut Statistischem Bundesamt im Schnitt 34 % des Haushaltseinkommens für Miete, Strom, Heizen drauf.

Bei einem Nettoeinkommen von maximal 1500 Euro im Monat – immerhin 44 Prozent aller Haushalte – liegt der Anteil der Wohnkosten an den Ausgaben bei deutlich über 40 Prozent. Tendenz steigend!

Auch alle Alt-Mieter betroffen

Die höheren Neuvertrags-Mieten lassen in den kommenden Jahren auch den allgemeinen, örtlichen Mietenspiegel (s. o.) steigen: Die hohen Preise kommen deshalb über normale Mieterhöhungen auch bei den Alt-Mietern an.

Bundestag beschließt Änderungen beim Mietrecht

Berlin – Heute beschließt der Bundestag das Mietrechtsänderungsgesetz. Einige Folgen können für Mieter teuer werden!

• Vermieter können jährlich 11 % der Modernisierungskosten auf die Miete draufschlagen. Kostet eine Sanierung also 10 000 Euro, kann die Wohnung im Jahr dauerhaft 1100 Euro teurer werden.

• Energetische Modernisierungen (z. B. Wärmedämmung) müssen Mieter auch bei Lärm und Dreck ertragen. Sie haben dabei 3 Monate kein Recht auf Mietminderung.

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Flucht aus den Innenstädten

Immer mehr Menschen ziehen aus den teuren Innenstädten weg. Nach der jüngsten Umfrage von tns-infratest will inzwischen jeder vierte Haushalt in Deutschland wegen zu hoher Mieten die Wohnung wechseln.

Wohnungsnot

Laut dem Deutschen Mieterbund fehlen in Deutschland 250 000 Mietwohnungen. Pro Jahr müssten 150 000 Wohnungen gebaut werden, um den Bestand bezahlbar zu halten. Fertiggestellt würden allerdings nur 70 000.

Immer weniger Sozialwohnungen

Bei günstigem Wohnraum spitzt sich die Lage besonders zu: Die Zahl der Sozialwohnungen sinkt von derzeit 1,5 Mio. jährlich um 100 000, da die staatliche Förderung für die Wohnungen endet.
Wohnen wird teurer. Erstens wurden in den letzten Jahren zu wenige Wohnungen gebaut. Und zweitens steigen die Nebenkosten. mehr…

Nachfrage steigt weiter

Laut einer Prognose des Bauministeriums steigt die Zahl der Haushalte von 40,3 Mio. in 2010 auf 41,1 Mio. in 2025.

Studenten suchen vergeblich

Zusätzlich drängen immer mehr Studenten auf den Wohnungsmarkt. Laut Bundesbauminister Peter Ramsauer fehlen in Deutschland insgesamt 70 000 Wohnungen für Studierende. Um das Problem zu lindern, plant das Ministerium, ungenutzte Kasernen zu Studentenwohnungen umbauen zu lassen.
Fakten

Drei Fakten:

10 % höhere Preise bei neuen Mietverträgen sind normal!

250000 Deutsche sind obdachlos!

24 % der Haushalte wollen wegen zu hoher Mieten umziehen!

Mehr Obdachlose

Eine wachsende Zahl von Menschen kann sich gar keine Wohnung mehr leisten. Die Präsidentin des Sozialverbandes VdK, Ulrike Mascher, zu BILD: „Die Mietexplosion in den Großstädten lässt die Zahl der Obdachlosen steigen. Wer auf einmal seine Wohnung nicht mehr zahlen kann, der driftet schneller auf die Straße ab, als er es je für möglich gehalten hat.“

Schätzungen zufolge leben rund 250 000 Deutsche ohne festen Wohnsitz.

Helaba erwartet mehr Interesse an Immobilien abseits der Zentren

Hausbau

Insgesamt sollte „die Nachfrage nach Immobilien mit kleinen „Schönheitsfehlern“ auch abseits der größten deutschen Ballungszentren zunehmen“, schrieb Analyst Stefan Mitropoulos in einer aktuellen Studie. Diese Anpassung in der Anlagestrategie institutioneller Investoren werde sich allerdings nur langsam vollziehen.

Der Experte begründete seine Einschätzung mit einem weiterhin hohen Interesse an Immobilien als Anlage und einem knappen Angebot hochwertiger Objekte. Viele Großanleger wie Versicherungen oder Pensionskassen wollten vor dem Hintergrund von Inflationsangst und mangelnder Anlagealternativen mehr Geld in Immobilien stecken, erläuterte Mitropoulos. Zugleich seien die Spitzenrenditen bei erstklassigen Objekten aber schon spürbar zurückgegangen. Die angestrebte Erhöhung der Immobilienquote sei daher nur mit etwas mehr „Risikoappetit“ machbar.

Weidmann sieht keine Immobilien Blase

Investment
Niedrige Zinsen

Niedrige Zinsen lassen die Anleger zu Immobilien greifen. Vor allem in Großstädten steigen die Preise für Eigentumswohnungen. Dennoch sieht die Bundesbank keine Anzeichen für eine Überhitzung.
Die Bundesbank hat ihre Warnungen vor möglichen Übertreibungen am deutschen Immobilienmarkt bekräftigt.“Fakt ist: Der deutsche Immobilienmarkt ist mittlerweile regional angespannt. In Ballungsgebieten wie Frankfurt oder München sind die Preise deutlich gestiegen“, sagte Bundesbank-Präsident Jens Weidmann im Interview mit der „Welt am Sonntag“. Dieser Preisanstieg hänge mit einer Vielzahl von Faktoren zusammen, „die günstigen Finanzierungsbedingungen sind einer davon“.

Gleichzeitig trat Weidmann Kritikern entgegen, die der Notenbank vorgeworfen hatten, sie schüre mit Warnungen vor einer Immobilienblase unnötige Panik.

Niedrige Zinsen heizen Boom an

„Wir weisen zwar auf einen beschleunigten Preisanstieg hin, insbesondere in Ballungsgebieten. Aber wir sprechen noch nicht von einer Blase und betreiben erst recht keine Panikmache“, sagte er.

Zu einer Blase würde gehören, dass die Immobilienkredite rasant wachsen, was aber nicht der Fall sei. Außerdem müsse man auch die im internationalen Vergleich sehr gedämpfte Entwicklung des deutschen Immobilienmarktes im vergangenen Jahrzehnt berücksichtigen, um das Gesamtrisiko zu bewerten.

„Allerdings tragen die niedrigen Zinsen dazu bei, dass der Immobilienmarkt derzeit boomt“, betonte Weidmann. Auch die Unsicherheit durch die Euro-Krise und der Wunsch, das Geld in vermeintlich sicheren Häfen zu parken, spielten eine Rolle. „Das alles ist keine Erfindung der Bundesbank.“

Die heißesten Immobilienmärkte Deutschlands

Hauskauf-BerlinIn den Metropolen spielen die Preise für Immobilien verrückt. Eine Studie zeigt, dass Kaufpreise und Mieten in den nächsten Jahren weiter steigen werden. Wo es jetzt noch Chancen gibt, und wo Mieter draufzahlen müssen.

Ist der Markt für Wohnimmobilien heiß gelaufen? Noch nicht. Aber in den kommenden Jahren wird es auf jeden Fall heißer. Das ist das Ergebnis einer Studie von Feri Eurorating zum deutschen Immobilienmarkt. Die Ratingagentur hat Prognosen über die Entwicklung von Mieten und Kaufpreisen für 68 Standorte über die nächsten drei Jahre erstellt.

Besonders in den Metropolen Hamburg, München und Berlin werden die Kaufpreise für Wohnungen deutlich steigen. Die Mieten dürften in den diesen Städten zwar ebenfalls zulegen, mit der Explosion der Kaufpreise aber nicht Schritt halten.

Prognose für Eigentumswohnungen bis 2015

Durchschnittspreis 2012: 1.894 Euro/qm
Preisentwicklung bis 2015: +8,0 Prozent

In Berlin dürften sich Preise und Mieten im Schnitt einigermaßen parallel entwickeln. Feri erwartet eine Preissteigerung um acht Prozent und Mietsteigerungen in Höhe von 8,2 Prozent. Die Annahme bezieht sich auf den Gesamtmarkt, in einzelnen Stadtteilen kann die Entwicklung durchaus auseinanderlaufen. „In einzelnen Objekten können Eigentümer bei einem Auszug Mietsteigerungen von 80 Prozent und mehr durchsetzen“, sagt Andreas Lewandowski, Vorstand des Immobilienunternehmens Estavis, das Bestände in der Hauptstadt verwaltet. Für einige Plattenbauten zahlten Käufer bereits bis zu tausend Euro pro Quadratmeter.

Prognose für Mieten bis 2015

Durchschnittspreis 2012: 7,5 Euro/qm
Preisentwicklung bis 2015: +8,2 Prozent

In Berlin dürften sich Preise und Mieten im Schnitt einigermaßen parallel entwickeln. Feri erwartet eine Preissteigerung um acht Prozent und Mietsteigerungen in Höhe von 8,2 Prozent. Die Annahme bezieht sich auf den Gesamtmarkt, in einzelnen Stadtteilen kann die Entwicklung durchaus auseinanderlaufen. „In einzelnen Objekten können Eigentümer bei einem Auszug Mietsteigerungen von 80 Prozent und mehr durchsetzen“, sagt Andreas Lewandowski, Vorstand des Immobilienunternehmens Estavis, das Bestände in der Hauptstadt verwaltet. Für einige Plattenbauten zahlten Käufer bereits bis zu tausend Euro pro Quadratmeter.

Energieeffizienzdarlehen mit günstiger Zinssicherheit

Geld sparen Hauskauf-BerlinMit dem Dr. Klein-Energieeffizienzdarlehen erhalte die Wohnungswirtschaft ein Produkt, das energetische Investitionen bei überwiegend wohnwirtschaftlich genutzten Immobilien preiswerter machen soll. Die Kombination von KfW-Darlehen und Bausparvertrag gewährleiste einen festen Zinssatz für 20 Jahre, vermeldet der Finanzdienstleister. Bisher endete der über KfW-Programme geförderte Investitionsteil nach zehn Jahren – mit einem wenig kalkulierbaren Zinsänderungsrisiko im Anschluss.

 

Energieeffizienz ist ein Topthema der Immobilienbranche. Das aktuell niedrige Zinsniveau und die hohe KfW-Förderung motivieren die Branche, Wohnungsbestände energetisch zu sanieren oder energieeffizient neu zu bauen. Hier soll der Dr. Klein-Energieeffizienzdarlehen eingreifen. Im Gegensatz zu gängigen KfW-Finanzierungen, bei denen nach zehn Jahren die geförderte Zinsbindung endet, gewährleiste das Dr. Klein-Energieeffizienzdarlehen eine Zinssicherheit von 20 Jahren.

„Wir verwenden die von der KfW angebotene Variante 8/8/8 in Bezug auf Laufzeit/Zinsbindung/tilgungsfreie Zeit“, sagt Hans Peter Trampe, Vorstand der Dr. Klein. „Hier verzichtet die KfW auf eine Tilgung des Darlehens. Die dabei ersparte Tilgung des Darlehens wird während der achtjährigen Laufzeit zur Ansparung eines Bausparvertrags genutzt. Der Bausparvertrag löst das KfW-Darlehen nach acht Jahren ab und läuft dann noch weitere 12 Jahre.“

So werde während der gesamten Laufzeit der jeweilige Darlehenszinssatz garantiert und das Zinsänderungsrisiko vorzeitig ausgeschlossen. Bei der herkömmlichen KfW-Finanzierung sei es illusorisch, dass nach dem Auslaufen des zehnjährigen Darlehens ein langfristiges Kapitalmarktdarlehen mit einem Zinssatz von einem Prozent p.a. abgeschlossen werden kann. „Die durchschnittliche Verzinsung des für 20 Jahre zinssicheren Dr. Klein-Energieeffizienzdarlehens beträgt für Neubaumaßnahmen zurzeit 2,00 Prozent p.a., für energetische Sanierungen 1,79 Prozent p.a.“, sagt Trampe. „Damit liegt sie deutlich unter dem von Banken aktuell angebotenen Zinssätzen für eine 20-jährige Kapitalmarktfinanzierung.“

Aufgrund der KfW-Förderbedingungen liegt der maximale Darlehensbetrag bei 50.000 Euro pro Wohneinheit. Eine Finanzierungslücke kann durch ein Kapitalmarktdarlehen mit mindestens 20-jähriger Zinsbindung und frei zu wählender Tilgung geschlossen werden. „KfW-Darlehen, die bereits beantragt, aber noch nicht ausgezahlt wurden, können ebenfalls in ein Dr. Klein-Energieeffizienzdarlehen eingebunden werden“, sagt   Trampe.

Hauskauf Berlin