Weniger Immobilien im Angebot

Hauskauf-BerlinIm Vergleich zum vorigen Rekordjahr wurden 2012 im ersten halben Jahr weniger Immobilien im Stadtgebiet verkauft. Einzige Ausnahme sind dabei unbebaute Grundstücke, von denen 2 Prozent mehr als im Vorjahr den Besitzer wechselten. Dies geht aus dem am Dienstag veröffentlichten Bericht des städtischen Gutachterausschusses für Grundstückswerte hervor. Von einem Ende des Booms könne dennoch keine Rede sein, heißt es darin. Die Nachfrage nach Wohnungen sei hoch. Das gilt demnach auch für die Preise: Die seien im langjährigen Vergleich „noch auf sehr hohem Niveau“. Dass trotz großer Nachfrage weniger Wohnungen verkauft würden, könne „nur mit einer Verknappung des Angebots“ erklärt werden, so Immobilienexperten.

Für eine Neubauwohnung fallen im Schnitt 4800 Euro pro Quadratmeter an, im Bestand 3350 bis 4800 Euro, je in guter bis durchschnittlicher Lage.

Wohnungssuche in Berlin

Hauskauf-BerlinWohnungssuchende müssen in Berlin viel Zeit mitbringen – oder viel Geld. Liebe Leserinnen und Leser

Jörg Oberheide macht so seine Erfahrungen. Für eine renovierte Altbauwohnung in einem schönen Kiez am Prenzlauer Berg beträgt die Kaltmiete laut Mietspiegel zwischen 5,10 und 7,97 Euro. Tatsächlich werden für manche Wohnungen schon 13 Euro und mehr bezahlt. Der freie Fotograf aus Bremen hat seit Ende Mai fast jeden Tag die üblichen Immobilienseiten im Internet durchforstet, an mehreren Wochenenden eine Annonce aufgegeben und seitdem in Berlin etwa drei Dutzend Wohnungen besichtigt.

Mittlerweile ist er zum fünften Mal in der Stadt und bleibt diesmal gleich acht Tage.

Das geht nur, weil er als Selbstständiger arbeitet und der Verdienstausfall ganz allein sein Problem ist. Mit der Wochenkarte klappert er je nach Angebot die für ihn attraktiven Stadtteile Kreuzberg, Friedrichshain, Neukölln und Schöneberg ab. Vor drei Häusern ist er gleich umgedreht, weil die Einfahrten und Treppenhäuser Bände sprachen. Einige Wohnungen waren nur einen Blick wert: heruntergewohnt und nicht einmal grundgesäubert. Manche Vermieter nutzten auch, wie in der Schönwalder Straße, die Gunst der Stunde: „Die Wohnung war mit 5,40 Euro pro Quadratmeter angeboten. Aber der Besitzer verlangte glatt 2,60 Euro mehr. Das waren dann fast 50 Prozent Aufschlag.“ In einigen Wohnungen lebte auch eine Unsitte aus West-Berliner Vorwendezeiten wieder auf: Abstandszahlungen von 500 Euro und mehr für ein altes Bett oder einen verschrammten Wohnzimmertisch und einen Ikea-Schrank.

Jörg Oberheide hat Wohnungen in Mitte und Prenzlauer Berg bei der Suche ausgeschlossen. Der Leerstand hier liegt bei etwa einem Prozent, die Preise explodieren, und er will nicht mehr als 500 bis 600 Euro warm für eine 2-Zimmer-Wohnung in attraktiver Lage bezahlen. Attraktiv heißt für ihn: Ein kurzer Weg zu U- oder S-Bahn, Bäcker und Café um die Ecke, ein bisschen Großstadtflair. „Es gibt gute Wohnungen für diesen Preis. Nur haben viele Interessenten in etwa mein Budget. Und sie teilen meine Vorstellungen von Lebensqualität. In der Liebenwalderstraße haben in der letzten Woche laut Auskunft des Vermittlungsbüros mit mir etwa 120 Leute die wirklich tolle Wohnung besichtigt.“ Oberheide ist schnell ein guter Kunde im Copyshop geworden. Alle Makler und Vermittlungsbüros verlangen neben dem obligatorisch auszufüllenden Fragebogen einen Einkommensnachweis, eine doppelseitige Kopie des Personalausweises, eine Schufa-Auskunft, manche eine Bescheinigung über die Mietschuldenfreiheit, ausgestellt durch den Vor-Vermieter, sowie Belege für bestehende Hausrat- und Haftpflichtversicherungen. Eine Hausverwaltung verlangte sogar zwei Bürgen, ohne die ein Vertrag nicht abgeschlossen werden könne. Grundsätzlich behagt ihm das ganze Verfahren nicht: „Man geht zu jedem Termin mit einem Packen von Unterlagen. Bei diversen Maklern liegen jetzt meine Kontoauszüge, und ich habe keine Ahnung, was mit ihnen geschieht.“

Wirklich ratlos macht ihn das Auswahlverfahren. „Ein Makler hat mir erzählt, er sortiere zuerst die nicht den Anforderungen entsprechenden Kandidaten aus. Das sind zum Beispiel alle, die nicht schon bei der Besichtigung ihre Unterlagen dabei haben. Dann legt er die übrigen Unterlagen auf seinen Schreibtisch und zieht aus dem Packen von 30, 40 oder 100 Bewerbern den neuen Mieter. Da kann man sich leicht ausrechnen, wie groß die Chance ist.“ Als Nächstes will er Wohnungsbaugesellschaften anschreiben und ein paar alte Kontakte mobilisieren. Aber dann gibt er zu: „Die Sache kostet mehr Kraft, als ich gedacht habe. Das ist mehr als eine Wohnungssuche. Das ist ein Lottospiel.“

Carina Engel ist sehr viel optimistischer als er. Auch sie sucht eine neue Unterkunft. Die geborene Darmstädterin wohnt in Zürich, wo sie als Cutterin arbeitet. Aber nach drei Jahren Schnitt von Industriefilmen mag sie nicht mehr frohe Botschaften über Sattelschlepper und Eigenheimbau verkünden. Sie ist für drei Tage in Berlin und findet die Situation hier, verglichen mit Zürich, „relativ entspannt“. Sie hat nur fünf Wohnungen angeschaut, möchte am liebsten noch im September nach Friedrichshain umziehen und ist „recht sicher“, einen Zuschlag zu erhalten. Die Berliner Mieten sind für sie „irgendwie niedlich“ – was verständlich ist bei Preisen von fast 2000 Euro für eine 70-Quadratmeter-Wohnung in der größten Stadt der Schweiz. Sie hat gleich zwei Maklern angeboten, sechs Monatsmieten im Voraus zu bezahlen. Und sie hat ihnen vorgeschlagen, eine dritte Monatsmiete Kaution zu zahlen, bar auf die Hand, ohne Quittung. Als sie zum Flughafen fährt, verspricht sie, sich zu melden, wenn es mit einer Wohnung geklappt hat. Drei Wochen ist das her. Angerufen hat sie bisher nicht.

Besserung am Wohnungsmarkt ist nicht in Sicht. Für die von der Investitionsbank Berlin befragten über 1000 Branchenexperten ist der Markt in Pankow, Mitte oder Charlottenburg quasi leergefegt. In Stadtteilen wie Friedrichshain, Kreuzberg und Neukölln wird es bald ähnlich sein. Dadurch werden auch viele Gegenden in Lichtenberg oder dem Wedding jetzt immer begehrter.

Steigende Mieten in Berlin sorgen für starke Nachfrage nach Massivhäusern und Fertighäusern

HausbauBerlin-Mitte, 28. August 2012 – Die steigende Zahl der Neu-Berliner sorgt für eine starke Nachfrage nach Wohnungen – und das wiederum sorgt für hohe Mieten. In Berlin ist eine durchschnittliche Mietwohnung mit einer Wohnfläche von 80 Quadratmetern kaum noch unter 900 Euro warm zu haben, in manchen Gegenden beträgt die Miete sogar 1.200 Euro und mehr.

„Was man monatlich an Miete zahlt, kann man auch in ein eigenes Massivhaus oder Fertighaus investieren“, sagt Jan Schwalme, Veranstalter der Messe „Das eigene Haus“, die am 1. und 2. September 2012 im Postbahnhof am Ostbahnhof öffnet und sich neben Hausbau und Energie auch Baufinanzierung, Verbraucherschutz und Hauskauf auf die Fahnen geschrieben hat.

Im Gegensatz zur Miete ist ein Hausbau eine Investition in die Zukunft. „Die Miete ist ein für alle Male weg, während ein Haus nach einem überschaubaren Zeitraum abbezahlt ist“, erklärt Schwalme.Für unter 1.000 Euro im Monat ist die Finanzierung eines eigenen Hauses bereits möglich. Wie konkret eine Baufinanzierung aussehen kann, welche Förderungen des vom Staat gibt und warum es sich lohnt, einen sogenannten Wohn-Riester-Vertrag abzuschließen sind nur einige wenige Themen, um die es auf der Messe „Das eigene Haus“ geht. Zahlreiche Baufinanzierer – darunter Banken, Sparkassen, Bausparkassen – sowie unabhängige Finanzierungsmakler sind auf der Messe im Postbahnhof am Ostbahnhof vertreten, um Hausbau-Interessierten einen ersten Überblick zu geben, wie viel Haus sie für ihr Geld erhalten.

„Eine solide Baufinanzierung setzt natürlich ein geregeltes Einkommen voraus“, sagt Hausbau-Experte Schwalme. Außerdem seien Lage und Ausstattung eines Fertighauses oder Massivhauses ausschlaggebend dafür, wie teuer der Hausbau wird. Die Messe „Das eigene Haus“ soll Hausbauinteressierten und künftigen Bauherren einen ersten Überblick geben und sie gezielt an das Thema Hausbau heranführen. „Auf der Messe sind mit mehr als 150 Ausstellern alle namhaften Hausbaufirmen vertreten“, kündigt Messeveranstalter Jan Schwalme vom euro messe team schwalme an. Dies seien so viele Aussteller wie noch nie zuvor – die Besucher können also in aller Ruhe nach Hausbaupartnern suchen. Außerdem werden neben den Baufinanzierern auch Energiedienstleister, Hausgeräte-Experten, Verbraucherschützer und Sachverständige vor Ort sein, um die Fragen der künftigen Hausbesitzer zu beantworten.

BDA-Preis Berlin 2012 ausgelobt

Hauskauf Berlin

Ab sofort lädt der Bund Deutscher Architekten BDA, Landesverband Berlin e.V., dazu ein, in den letzten drei Jahren in der Hauptstadt fertiggestellte Bauten für den BDA-Preis Berlin einzureichen. 

Teilnahmeberechtigt sind Architekten aus dem In- und Ausland gemeinsam mit ihren Bauherren.
Die Bewerbungsfrist endet am 7. August 2012.

Der Landesverband des BDA verleiht den Preis für beispielgebende, besondere baukünstlerische Leistungen im Land Berlin. Ziel ist es, das öffentliche Bewusstsein für qualitätvolle Gestaltung zu schärfen sowie die Qualität des Planens und Bauens in Verantwortung gegenüber Gesellschaft und Umwelt zu fördern. Aufgrund der Bedeutung Berlins als Hauptstadt und internationale Kulturmetropole zählt der BDA-Preis zu den besonders beachteten Landespreisen. Entsprechend hochkarätig sind die Einreichungen und die Preisträger. Unter ihnen waren zuletzt ausländische Architekten wie Max Dudler oder David Chipperfield, aber auch Berliner Büros wie Kaden Klingbeil oder Robertneun.

Der BDA-Preis Berlin 2012 kann als Auszeichnung einem einzelnen Bau, einer Gebäudegruppe oder einer städtebaulichen Anlage zuerkannt werden, ganz gleich, ob Neubau, Umbau oder Sanierung. Für die Auswahl der Preisträger ist es dem BDA Berlin einmal mehr gelungen, hochkarätige Jurymitglieder zu gewinnen:

• Prof. Carsten Roth, Carsten Roth Architekt, Hamburg
• Marta Schreieck, henke und schreieck Architekten, Wien
• Prof. Zvonko Turkali, Turkali Architekten, Frankfurt a.M.
• Doris Wälchli, B+W architecture, Lausanne
• Dr. Jochen Hahne, Geschäftsführer Wilkhahn, Bad Münder
• Dr. Andres Lepik, designierter Direktor des Architekturmuseums der TU München

Die ausgezeichneten Arbeiten werden ausgestellt und in einer Dokumentation publiziert. Darüber hinaus qualifizieren sich die Preisträger zur Teilnahme an der großen Nike 2013, dem bundesweiten Architekturpreis des BDA.

 

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