Stadtvilla

Stadtvilla in Berlin

Als Stadtvilla wurde ursprünglich ein freistehendes Einfamilienhaus im urbanen Umfeld bezeichnet. Die Geschichte der Stadtvilla begann im Barock, als die Vertreter der Oberschicht schicke Häuser mit Nebengebäuden und großen Toranlagen in den zentralen Lagen der Großstädte errichten ließen. Im Zuge des rasch zunehmenden Wohlstandes im 19. Jahrhundert erlebten die Stadtvillen ihre Blütezeit in den bürgerlichen Kreisen. In dieser Zeit entstanden ganze Straßenzüge mit mehrgeschossigen Stadtvillen.

Bei der heutigen Stadtvilla handelt es sich in der Regel um ein großes, repräsentatives Privathaus, das von einem Garten umgeben ist. Typischerweise wird eine Villa von einer einzigen Wohnpartei genutzt. Das kann zum Beispiel eine Familie sein, eine Wohngemeinschaft oder ein Unternehmen. Diesen Haustyp trifft man heute in allen möglichen Baustilen, wobei die Häuser mit kubischem Grundriss und geneigten Zeltdächern oder Flachdächern sich bislang durchgesetzt haben.

Wer in einer Stadtvilla wohnt genießt einerseits die Vorteile der innerstädtischen Infrastruktur und andererseits den Wohnkomfort eines freistehenden Einfamilienhauses. Die Wege zur Arbeit, zur Schule oder zu kulturellen Veranstaltungen sind in  der Regel sehr kurz, weshalb Stadtvilla oft von gutsituierten Familien mit Kindern bevorzugt wird. Die Innenräume können zum Wohnen, Arbeiten und zum Empfangen von Gästen genutzt werden. Die Eltern können ihre Kinder unbesorgt im Garten spielen lassen und da die Distanz zu den Nachbarn etwas größer ist, kommt es nicht allzu oft zu Konflikten und Lärmbeschwerden.

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