Hauskauf-Berlin

Die heißesten Immobilienmärkte Deutschlands

Hauskauf-BerlinIn den Metropolen spielen die Preise für Immobilien verrückt. Eine Studie zeigt, dass Kaufpreise und Mieten in den nächsten Jahren weiter steigen werden. Wo es jetzt noch Chancen gibt, und wo Mieter draufzahlen müssen.

Ist der Markt für Wohnimmobilien heiß gelaufen? Noch nicht. Aber in den kommenden Jahren wird es auf jeden Fall heißer. Das ist das Ergebnis einer Studie von Feri Eurorating zum deutschen Immobilienmarkt. Die Ratingagentur hat Prognosen über die Entwicklung von Mieten und Kaufpreisen für 68 Standorte über die nächsten drei Jahre erstellt.

Besonders in den Metropolen Hamburg, München und Berlin werden die Kaufpreise für Wohnungen deutlich steigen. Die Mieten dürften in den diesen Städten zwar ebenfalls zulegen, mit der Explosion der Kaufpreise aber nicht Schritt halten.

Prognose für Eigentumswohnungen bis 2015

Durchschnittspreis 2012: 1.894 Euro/qm
Preisentwicklung bis 2015: +8,0 Prozent

In Berlin dürften sich Preise und Mieten im Schnitt einigermaßen parallel entwickeln. Feri erwartet eine Preissteigerung um acht Prozent und Mietsteigerungen in Höhe von 8,2 Prozent. Die Annahme bezieht sich auf den Gesamtmarkt, in einzelnen Stadtteilen kann die Entwicklung durchaus auseinanderlaufen. „In einzelnen Objekten können Eigentümer bei einem Auszug Mietsteigerungen von 80 Prozent und mehr durchsetzen“, sagt Andreas Lewandowski, Vorstand des Immobilienunternehmens Estavis, das Bestände in der Hauptstadt verwaltet. Für einige Plattenbauten zahlten Käufer bereits bis zu tausend Euro pro Quadratmeter.

Prognose für Mieten bis 2015

Durchschnittspreis 2012: 7,5 Euro/qm
Preisentwicklung bis 2015: +8,2 Prozent

In Berlin dürften sich Preise und Mieten im Schnitt einigermaßen parallel entwickeln. Feri erwartet eine Preissteigerung um acht Prozent und Mietsteigerungen in Höhe von 8,2 Prozent. Die Annahme bezieht sich auf den Gesamtmarkt, in einzelnen Stadtteilen kann die Entwicklung durchaus auseinanderlaufen. „In einzelnen Objekten können Eigentümer bei einem Auszug Mietsteigerungen von 80 Prozent und mehr durchsetzen“, sagt Andreas Lewandowski, Vorstand des Immobilienunternehmens Estavis, das Bestände in der Hauptstadt verwaltet. Für einige Plattenbauten zahlten Käufer bereits bis zu tausend Euro pro Quadratmeter.