Grunderwerbsteuer Brandenburg

Hausbau

Immobilie

Für Alle die es nicht mitbekommen haben.
Im Land Brandenburg wird die Grunderwerbsteuer von 5% auf 6,5% erhöht. Damit liegt sie ab dem 01.07.2015 sogar über der von Berlin mit 6%. Bis lang war Berlin Spitzenreiter.
http://www.mdf.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.382984.de

Gedämpfter Preisanstieg

HeizungDeutsche Bank Research: Prognose für Wohnimmobilien-PreiseDie Wohnimmobilienpreise sind nach einer Analyse der Deutsche Bank Research im vergangenen Jahr im Schnitt um sechs Prozent gestiegen. Eigentumswohnungen verteuerten sich demnach um mehr als sieben Prozent, Eigenheime und Reihenhäuser um knapp fünf Prozent. In diesem Jahr werde sich der Preisanstieg laut Prognose ein wenig verlangsamen.

Bei zwölf von 125 Städten in Deutschland kletterten laut Deutsche Bank Research die Wohnimmobilienpreise im vergangenen Jahr sogar um zehn Prozent nach oben. 2012 war dies lediglich bei sieben Städten der Fall, 2011 bei einer. Bei den Mietpreisen habe sich 2013 der Anstieg etwas verlangsamt. Sie hätten im vergangenen Jahr deutschlandweit im Schnitt zwischen 1,2 und drei Prozent zugelegt. 2012 waren es noch 4,8 Prozent. Die Mietrenditen seien bei Neubauwohnungen leicht von vier auf 3,9 Prozent gefallen, bei Bestandswohnungen von 5,1 auf 4,9 Prozent und bei Mehrfamilienhäusern von 7,3 auf sieben Prozent. In diesem Jahr werde der Preisanstieg auf dem Wohnimmobilienmarkt deutlich über der erwarteten Inflationsrate von 1,5 Prozent liegen, so die Einschätzung der Analysten der Deutschen Bank. Die Nachfrage in den A-Städten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München und Stuttgart bleibe hoch, sodass insbesondere die Preise von Eigentumswohnungen steigen würden.

Für Einfamilienhäuser sagt die Analyse für dieses Jahr deutschlandweit einen Zuwachs von drei Prozent voraus, in den Metropolen vier Prozent. Bei neuen Eigentumswohnungen sei mit einem ein Plus von fünf Prozent zu rechnen, in den Metropolen mit einem Plus von 7,5 Prozent. Bei den Bestandswohnungen wird es laut Deutsche Bank Research deutschlandweit eine Preissteigerung um vier Prozent geben, in den A-Städten um sechs Prozent.

KfW unterstützt Ausbau der Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz in Afrika

http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/KfW-unterstuetzt-Ausbau-der-Erneuerbaren-Energien-und-Energieeffizienz-in-Afrika-3263155

KfW

Der Geschäftsbereich KfW Entwicklungsbank hat mit der Eastern and Southern African Trade and Development Bank (PTA-Bank) einen Förderkredit über 60 Mio. USD unterzeichnet. Die Bank wird diesen Förderkredit Unternehmen in den COMESA-Staaten (Common Market for Eastern and Southern Africa) zur Finanzierung von klimafreundlichen Investitionen im Bereich Erneuerbare Energien und Energieeffizienz zur Verfügung stellen.
„Die KfW legt mit diesem Förderkredit an die PTA-Bank die Basis für eine nachhaltige, auf erneuerbaren Energien basierende Entwicklung der Wirtschaft in den ost- und südafrikanischen Ländern. Sie leistet damit gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der jeweiligen lokalen Finanzsektoren“, sagte Dr. Norbert Kloppenburg, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe.

In der letzten Dekade hat der afrikanische Kontinent trotz globaler Wirtschaftskrise und Revolutionen in nordafrikanischen Ländern die längste und stärkste Wachstumsperiode seit den 1960er Jahren erlebt. Dieser positive Trend, der sich im besonderen Maße in den ost- und südafrikanischen Ländern zeigt, wird sich nach Einschätzung von Experten auch in den kommenden Jahren fortsetzen. Voraussetzung dafür ist, dass bestehenden Infrastrukturdefizite u.a. im Bereich Energie beseitigt werden. Zu den COMESA-Staaten zählen derzeit 19 afrikanische Länder, darunter u.a. Kenia, Tansania und Uganda.
Die PTA Bank wurde 1985 durch die COMESA-Mitgliedsstaaten gegründet. Aufgabe der Bank ist die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung sowie der Handelsbeziehungen unter den Mitgliedstaaten. Dies umfasst neben mittel- bis langfristigen Projektfinanzierungen in den Sektoren Energie, Transport und Telekommunikation auch die Finanzierung von länderübergreifenden Handelsaktivitäten.

Hausmesse am 26.10.2013 und 27.10.2013

Bungalow in Berlin

Hausmesse

Am Sa. 26.10.2013 und So. 27.10.2013 zwischen 11 Uhr -18 Uhr ist es wieder so weit. Die Hausmesse am Postbahnhof öffnet ihre Forten.

Informieren Sie sich hier:

Haus noch bis Jahresende kaufen

Hauskauf in BerlinWer plant, ein Haus zu kaufen, sollte sich beeilen. Denn einige Bundesländer planen, die Grunderwerbsteuer zum 1. Januar 2014 anzuheben. Schleswig-Holstein will die Steuer sogar auf 6,5 Prozent erhöhen.

Die Grunderwerbsteuer ist teuer geworden. Vor wenigen Jahren betrug der Steuersatz noch bundesweit einheitliche 3,5 Prozent. Doch mittlerweile existieren in den Bundesländern unterschiedliche Sätze. In den vergangenen Jahren haben fast alle die Steuersätze angehoben. Nur in Bayern und Sachsen gelten noch die alten 3,5 Prozent.

Deutlich teurer ist es im Rest der Republik. Hessen hat mit Wirkung zum 1. Januar 2013 den Steuersatz von 3,5 auf 5 Prozent angehoben. Im Saarland gilt seitdem der momentane deutsche Spitzenwert von 5,5 Prozent.

Weitere Erhöhungen sind in einigen Ländern im Januar geplant. Wer also dort eine Immobilie kaufen will, sollte das noch dieses Jahr tun, um Steuern zu sparen. Vom 1. Januar 2014 an steigt die Steuer in Bremen auf 5,5 Prozent, in Berlin sogar 6 Prozent. Den neuen Rekordwert von 6,5 Prozent plant Schleswig-Holstein. Dann wäre für ein Einfamilienhaus zum Preis von 350.000 Euro eine Steuer von 22.750 Euro fällig. Wer das Haus hingegen noch in diesem Jahr kauft, spart 5250 Euro Steuern.
Mit Neubauten lässt sich am meisten Steuern sparen

Deutlich mehr Grunderwerbsteuer kann man bei Neubauten sparen. Während beim Kauf einer Bestandsimmobilie Grunderwerbsteuer auf den kompletten Kaufpreis fällig wird, lässt sich beim Neubau die anfallende Steuer auf das Grundstück beschränken. Dazu muss zunächst und isoliert vom Bauvorhaben das Grundstück erworben werden. Der anschließende Bau des Gebäudes unterliegt dann grundsätzlich nicht der Grunderwerbsteuer.

Doch Vorsicht: Die Trennung von Grundstückserwerb einerseits und dem Bauvertrag andererseits gelingt nicht immer. So fällt Grunderwerbsteuer in voller Höhe an, wenn der Grundstückskauf und die Gebäudeerrichtung in einem einheitlichen Vertrag miteinander verknüpft sind oder aufgrund eines sonstigen sachlichen Zusammenhangs als ein einheitlicher Erwerb zu werten sind. Dazu kann es nach einem aktuellen Urteil des Bundesfinanzhofs bereits ausreichen, wenn der Grundstückseigentümer und das Bauunternehmen in einer gemeinsamen Werbebroschüre auftreten und somit ein gemeinschaftliches Angebot vorliegt (Az.: II R 7/12).

Bei einer Bestandsimmobilie lässt sich auch ein wenig Grunderwerbsteuer sparen. Einrichtungsgegenstände wie Möbel dürfen steuermindernd vom Gesamtpreis abgezogen werden. Dies gilt auch für eine Instandhaltungsrücklage, die beim Erwerb eines Miteigentümeranteils übertragen wird. Wer mit der erworbenen Immobilie auch zum Stromerzeuger wird, kann ebenfalls Grunderwerbsteuer sparen. Dazu muss die Photovoltaikanlage, mit der Strom in das allgemeine Netz eingespeist wird, aber auf einer Trägerkonstruktion montiert sein und darf nicht eine ansonsten erforderliche Dacheindeckung ersetzen. Dann darf der gezahlte Preis für die Grunderwerbsteuer abgezogen werden.

Gerrit Adrian

Hier gibt‘s Deutschlands beste Immobilien

Hausbau

Immobilie

Bei der Qualität von Wohnimmobilien gibt es innerhalb Deutschlands extreme regionale Unterschiede. Nord oder Süd, West oder Ost, Stadt oder Land? Wo lohnt es sich zu kaufen? Wo muss besonders viel saniert werden? FOCUS Online zeigt, wo es die besten Kaufangebote gibt.
Der Traum von den eigenen vier Wänden ist in Deutschland ungebrochen. Mehr als drei Viertel aller Mieter wünschen sich ein Eigenheim. Hindernisse auf dem Weg zur eigenen Immobilie sind die Angst vor hohen Kosten, der in vielen Regionen hart umkämpfte Markt – und Unkenntnis darüber, wo es überhaupt die besten Angebote gibt.

Zum letzten Punkt gibt nun eine neue Studie des Marktforschungsinstituts empirica Aufschluss. Deutschlandweit wertete empirica im Auftrag der Bausparkasse Schwäbisch Hall 743 000 Immobilienangebote aus. Daraus entstand eine Karte, die für alle 412 Kreise und kreisfreien Städte der Bundesrepublik die Angebotsqualität der Kaufangebote aufschlüsselt:

Ost-West-Gefälle

Auffällig ist das starke Qualitätsgefälle von Nordosten nach Süden, wobei die Region um die Bundeshauptstadt Berlin eine Qualitätsinsel im östlichen Deutschland darstellt. Dagegen bescheinigt die Studie den Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern eine dürftige Angebotsqualität. Dies äußert sich in einem hohen Sanierungsbedarf der dort angebotenen Häuser und Wohnungen und einer niedrigen Aktivität in Sachen Neubau und Modernisierung. Die 20 am schlechtesten bewerteten Landkreise finden Sie auf Seite 3 dieses Artikels.

Städte stechen hervor

Die Hochburgen mit den qualitativ besten Immobilien-Angeboten befinden sich in der Region München und den die bayerische Landeshauptstadt umgebenden Kreisen sowie überall verteilt in Baden-Württemberg und Südhessen. Auch einzelne Städte wie Hamburg, Düsseldorf, Köln oder Münster stechen hervor. Gemeinsam haben die Regionen im vorderen Teil des Rankings, dass sie überdurchschnittlich hohe Modernisierungs- und Neubauaktivitäten sowie einen geringen Sanierungsbedarf aufweisen. Auf Seite 2 lesen Sie, welche Regionen am besten abgeschnitten haben.

Die Studie

Für die Studie bewertete Empirica das Verhältnis von sanierten und neuwertigen Immobilien zu denjenigen, die einer Modernisierung bedürfen. Weitere Einflussgrößen waren das durchschnittliche Alter oder das letzte Modernisierungsjahr sowie der Anteil der nach 2007 errichteten Neubauten an den Kaufangeboten. Mietangebote wurden nicht berücksichtigt. Aus diesen Indikatoren berechnete Empirica einen Qualitätsindex, aus dem das Institut das Gesamtergebnis ableitete.

Rahmenbedingung Nachfrage

Die unterschiedliche Qualität der Bestände führt Empirica unter anderem auf einfache Marktmechanismen zurück. In Regionen mit hoher Nachfrage nach Immobilien und entsprechend hohen Preisen ist demnach auch von einer höheren Qualität der Wohnungsbestände auszugehen, da sich die Ausgaben für Investitionen in Sanierungen und Modernisierungen schneller durch Verkäufe amortisieren. Das gilt auch für Neubauten – und eine hohe Neubauaktivität erhöht die Qualität in der Region zusätzlich.

Daraus ergibt sich, dass die Angebotsqualität unmittelbar von den demographischen Rahmenbedingungen der Regionen abhängt. Sie kommen ebenfalls in den Preisen zum Ausdruck. Hohe Preise deuten auf aufstrebende, niedrige Preise auf wachstumsschwache Regionen hin.

In Berlin will die Branche hoch hinaus

Investment

Niedrige Zinsen

Der Immobilienmarkt der Hauptstadt sorgt an der Isar für Furore– doch die Euphorie ist nicht grenzenlos.

Ephraim Gothe wirkt zufrieden. „Wir haben eine tolle Messe erlebt“, sagt der Staatssekretär der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung auf dem Podium des Gemeinschaftsstands von Berlin-Brandenburg auf dem Münchner Messegelände. „Und selten haben wir so viele gute Gespräche geführt.“ Gothe ist nicht allein mit seiner Einschätzung: Berlin, so hört man immer wieder im Messegetümmel, ist gefragt bei Investoren aus dem In- und Ausland.

Expo Real heißt die am Mittwoch zu Ende gegangene Messe, die jedes Jahr im Oktober die internationale Fachwelt an die Isar führt. Sie ist keine Messe für private Wohnungs- oder Hauskäufer, sondern eine Plattform für die Großen der Immobilienbranche: Investoren und Projektentwickler, Banken und Fondsgesellschaften, international tätige Architekturbüros und Berater jeder Art.
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Ums Kontakteknüpfen geht es, aber auch um Geschäftsabschlüsse in großem Stil. Knapp 1700 Aussteller aus 33 Ländern, 36 000 Teilnehmer, überfüllte Hallen, lange Schlangen vor dem Taxistand und Zwei- Sterne-Hotels, die für eine Nacht im Einzelzimmer 250 Euro verlangen – das prägt die drei Tage im Oktober.

Dabei trifft man nicht nur Vertreter der Immobilienwirtschaft, sondern auch jede Menge Politiker – am Berlinstand etwa Stadtentwicklungssenator Michael Müller und Senatsbaudirektorin Regula Lüscher sowie aus Potsdam Oberbürgermeister Jann Jakobs und den Baubeigeordneten Matthias Klipp. Dieser berichtete, es gebe ein großes Interesse von Investoren an Grundstücken in der historischen Mitte Potsdams und in der Speicherstadt.

Auch ansonsten war der Wohnungsmarkt der Hauptstadtregion ein beherrschendes Thema auf der Messe. Dieser sei „hoch attraktiv“, sagte beispielsweise Christoph Husmann, Vorsitzender der Geschäftsführung von Hochtief Projektentwicklung. Wie optimistisch der Markt ist, zeigt das Wohnungsmarktbarometer 2013, das die Investitionsbank Berlin (IBB) vorlegte. Demnach rechnen die meisten befragten Experten damit, dass das Wohnungsangebot in der Stadt sich weiter verknappen und die Wohnkosten steigen werden – für die Berliner Mieter eine schlechte, für Investoren aber eine gute Nachricht.

Entsprechend bleiben Wohnungen in der Hauptstadt bei Kapitalanlegern heiß begehrt. Nach Berechnungen des Maklerunternehmens CBRE entfiel in den ersten neun Monaten dieses Jahres ein Viertel des deutschen Verkaufsvolumens von Paketen mit mindestens 50 Wohnungen auf Berlin. Und weitere Transaktionen wurden zur Expo Real vermeldet: Ein ausländisches Family Office (also die Vermögensverwaltung einer reichen Familie) kaufte für rund 160 Millionen Euro 2000 Berliner Wohnungen, während sich eine Fondsgesellschaft für rund 140 Millionen Euro ein Portfolio aus 1800 Wohnungen sicherte, von denen sich rund zwei Drittel in Berlin befinden.

Geld fließt aber auch in gewerblich genutzte Immobilien. Gerade wurde der Treptowers-Büroturm an der Spree an eine Investmentgesellschaft verkauft. Insgesamt erwarben Investoren laut CBRE in den ersten neun Monaten dieses Jahres für 2,3 Milliarden Euro gewerblich genutzte Gebäude in Berlin. Als Bürostandort entwickelten sich das Mediaspree-Gebiet und die Gegend um den Hauptbahnhof besonders gut, sagte Fabian Klein, der bei CBRE das deutsche Investmentgeschäft leitet. Und am Potsdamer Platz nimmt die Fondsgesellschaft SEB Asset Management Geld in die Hand, um das bisher von Daimler Financial Services genutzte Hochhaus von Stararchitekt Renzo Piano umbauen zu lassen (der Tagesspiegel berichtete am 8. Oktober). „In den Turmgeschossen wollen wir eine neue Spitzenmiete für Berlin erzielen“, so Barbara Knoflach, die Chefin von SEB Asset Management. 26 Euro pro Quadratmeter und Monat nannte sie als Zielmarke – bisher zahlen selbst in besten Berliner Lagen Büromieter kaum mehr als 22,50 Euro.

Also alles bestens für Immobilienunternehmen? Wer auf der Expo Real genauer hinhörte, merkte, dass die Euphorie nicht grenzenlos ist. Selbst die so begehrten Eigentumswohnungen würden sich nicht mehr so schnell verkaufen wie noch vor einigen Monaten, war zu hören. Und laut Klaus Niewöhner-Pape vom bundesweit tätigen Wohnungsunternehmen Industria wird ein Anstieg der Zinsen „nicht ohne Auswirkungen bleiben, da das Preisniveau mit von den niedrigen Zinsen bestimmt ist.“ Im Klartext: Bei steigenden Zinsen wird sich der derzeitige Preisanstieg nicht fortsetzen.

Für Vorsicht plädierte auch Stefanie Frensch, Geschäftsführerin der städtischen Wohnungsbaugesellschaft Howoge. Sie bekräftigte zwar deren Absicht, jährlich 300 bis 500 Mietwohnungen zu bauen, machte aber auch deutlich, dass dieses Ziel ständig überprüft werde. Wichtig sei es, auf die richtigen Lagen zu setzen und auch im Neubau eine verkraftbare Gesamtmiete einzuhalten.

Genau das ist nach Ansicht von Klaus Niewöhner-Pape das Problem: Private Unternehmen, die in Berlin Mietwohnungen bauten, benötigten fast alle eine Kaltmiete von etwa zwölf Euro pro Quadratmeter, um auf ihre Kosten zu kommen. Die Warmmiete für eine 70-Quadratmeter-Wohnung betrage dann leicht tausend Euro. „Der Bedarf ist in Berlin aber eher auf Wohnungen mit einer Warmmiete zwischen 500 und 600 Euro gerichtet.“

Christian Hunziker

Das eigene Haus: Berlins größte Hausmesse präsentiert 130 Aussteller der Hausbau-Branche

Hausmesse in Berlin

Hausmesse in Berlin

Berlin-Mitte, 21. August 2013 Am 31. August und 1. September ist es wieder so weit: Für Berlins größte Hausmesse Das eigene Haus öffnen sich im Postbahnhof am Ostbahnhof die Türen. Auf 4.000 Quadratmetern präsentieren 130 Aussteller die Besucher der Hausmesse aktuelle Baustile, Materialien und Hausfinanzierungen. Namhafte Haushersteller, Hausanbieter und Bauunternehmen informieren die zukünftigen Bauherren über Hausvarianten vom Fertighaus, über das Massivhaus bis zum Fachwerk- und Blockhaus. Außerdem stehen 16.000 freie Baugrundstücke in Berlin und Brandenburg zur Auswahl.

Die Hausbaumesse richtet sich aber nicht nur an Besucher, die schon konkrete Hausbaupläne haben, sondern auch an Interessenten, die sich erst einmal orientieren möchten. Denn schließlich steht die Beratung und Information der Besucher im Mittelpunkt der Hausmesse Das eigene Haus. Für Bauherren, die noch nach dem passenden Grundstück für ihr Traumhaus suchen, bieten die Aussteller der Messe 16.000 freie Baugrundstücke in der Region Berlin und Brandenburg an.

Die Immobilienmesse Das eigene Haus ist am 31. August und 1. September 2013 jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 10 Euro, Kinder haben freien Eintritt. Zum Messeservice gehören eine kostenlose Kinderbetreuung, Checklisten sowie ein informativer Katalog für jeden Besucher. Kostenpflichtige Parkplätze finden sich in der Umgebung.

Informationen zur Messe Das eigene Haus

Datum: 31. August und 1. September 2013, 11 bis 18 Uhr
Ort: Postbahnhof am Ostbahnhof, Straße der Pariser Kommune 8, 10243 Berlin
Service: barrierefreier Zugang sowie Kinderbetreuung.
Achtung: keine Parkplätze auf dem Gelände
Eintritt: 10 Euro inkl. Messekatalog, Kinder haben freien Eintritt.

Wo kann ich mir noch ein Haus leisten

SanierungDie Immobilienpreise steigen. Um acht Prozent für Einfamilien-Häuser rund um Berlin im letzten Jahr. Doch auch im begehrten Speckgürtel kann man noch günstig Bauland und Häuser kaufen.

Los geht‘s laut neuem Grundstücksmarktbericht bei 110 000 Euro. Dafür gibt es zum Beispiel ein Reihenhaus (nach 1990 gebaut) in Blankenfelde (Teltow-Fläming). Der Haken: Die Gemeinde liegt in der Einflugschneise des BER.

In Hönow (Märkisch-Oderland) und Birkenwerder (Oberhavel) ist Fluglärm kein Problem. Für 135 000 Euro gibt es Reihenhäuser – sogar eine S-Bahn-Station. Das sind 100 000 Euro weniger als in Berlin!

Bei Einfamilienhäusern kann man genauso sparen:

• 169 000 Euro zahlt man in Brieselang (Havelland), 170 000 Euro in Schönow (Barnim) und Ahrensdorf (Teltow-Fläming), 189 000 Euro in Schöneiche (Oder-Spree).

• Potsdam (345 000 Euro) und Kleinmachnow (721 000 Euro) sind jedoch teurer als Berlin (295 000).

Die unterschiedlichen Preise liegen auch daran, dass Häuser in Kleinmachnow meistens größer sind …

Beim Bauland sieht es so aus: 185 Euro kostet der Quadratmeter in Potsdam, 79 Euro im Speckgürtel-Durchschnitt. Am günstigsten sind Teltow-Fläming (69 Euro) und Märkisch-Oderland (72 Euro). Das lockt.

Chef-Gutachter Jürgen Kuse: „Der Trend zum Bauen in Brandenburg hält unvermindert an.“

Von MICHAEL SAUERBIER

Aufwärts in jeder Hinsicht: Grundstückspreise explodieren

HausbauDer Trend zum Grundstückskauf und Hausbau ist in Brandenburg ungebrochen. Staatssekretär Rudolf Zeeb nannte dies erfreulich, als er gestern den aktuellen Grundstücksmarktbericht vorstellte. Das beziehe er nicht auf eine fortschreitende Zersiedlung des Berliner Umlandes – die nicht ohne Weiteres nachweisbar sei – sondern auf die Tatsache, dass sich Menschen in der Region in hohem Maße den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllen können, merkte Zeeb an. Das schloss er u.a. aus der Steigerung bei den Baugenehmigungen für Wohngebäude um 30 Prozent.

Allerdings müssen Interessenten dafür deutlich tiefer in die Tasche greifen als in den Jahren davor. Im Jahr 2012 seien 34 165 Kaufverträge abgeschlossen worden, was ein Zuwachs um drei Prozent bedeute. Dabei hätten 3,07 Milliarden Euro den Besitzer gewechselt – ein um neun Prozent höherer Geldumsatz.

Die Spitzenstellung nimmt dabei wie gewohnt Potsdam ein, dort seien die Preise förmlich »explodiert«, sagte der Vorsitzende des Obersten Gutachterausschusses für Grundstückswerte, Jürgen Kuse. Aber auch an anderen Orten gilt: »Die Preise ziehen an.« Naturgemäß seien außerhalb des Speckgürtels um Berlin nur deutlich niedrigere Preise zu erzielen, mitunter zwischen fünf und zehn Euro für den Quadratmeter Bauland. Doch finde ein völliges Abkoppeln des dortigen Grundstücksmarktes vom Metropolenraum nicht statt, auch außerhalb seien die Grundstückspreise im Wachsen begriffen. Der Bevölkerungsschwund sei hier einzukalkulieren, aber »völlig entleerte Räume gibt es nicht«. Überall spielten die Frage der Qualität mit hinein, die der verkehrstechnischen Anbindung, der Versorgung. Es seien also durchaus auch in den fernen Weiten des Bundeslandes hohe Preis zu erzielen. Die verkaufte Fläche von Wohnbauland ist laut Kuse insgesamt um 13 Prozent angewachsen, insgesamt seien 481 Millionen Euro geflossen.

Ein rasanter Anstieg der Bau- und Immobilienpreise wie in Berlin gebe es – abgesehen von Potsdam – in Brandenburg aber nicht. Von einer »Blase« könne ebenfalls keine Rede sein. Im Umfeld der Flughafenbaustelle Schönefeld tue sich derzeit recht wenig, mit einem Sinken der Grundstückspreise an diesem Ort gehe das aber nicht einher. Kuse: »Man investiert, die Flächen sind gesichert.« Im gewerblichen Bereich herrsche im Hinblick auf den unbekannten Eröffnungstermin des Flughafens Stagnation. Im Falle der »Wohnbesiedlung im Weichbild« des künftigen Airports sei ebenfalls kein Fallen der Preise zu beobachten. Immerhin sei noch nicht einmal klar, wo die tatsächlichen Flugrouten verlaufen werden.

Auch haben sich die Preise des Umlandes laut Kuse dem Randberliner Niveau weitgehend angeglichen. Die Zeiten, in denen auf der anderen Straßenseite deshalb doppelt so hohe Grundstückspreise abgefordert wurden, weil sie eben in Berlin lagen und dazwischen die Grenze verlief, seien lange vorbei. Auch Wochenendgrundstücke seien nach wie vor gefragt. Zum Käuferstamm zählen laut Kuse inzwischen auch Polen, die sich in der Uckermark für Baugrundstücke interessieren, die billiger sind als jenseits der Grenze.

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